Ukiyo-e Malerei auf Seide: Geisha schützt sich mit einem Schirm gegen Schnee, Hängerolle, Tusche und Farbe auf Seide, Mitte 19. Jh, Museum für Ostasiatische Kunst Köln, © RBA

Museum | Förderer

Eine vornehme Versammlung

Der Fördererkreis steht in der Tradition des 1909 von Kommerzienrat Arnold von Guilleaume (1868–1939) gegründeten „Vereins zur Förderung des stadtcölnischen Museums für ostasiatische Kunst“, dem neben Oberbürgermeister Wallraf namhafte Kölner Bürger, Fabrikanten und Bankiers beitraten, darunter Franz Xaver Bachem, Dr. Carl Joest, Gottlieb von Langen, Alfred Neven DuMont, Albert und Dr. Emil von Oppenheim, Moritz Seligmann, Heinrich von Stein sowie Julius und Fritz Vorster. Die Mitglieder verpflichteten sich, Jahresbeiträge in Summen von 10.000 Mark zum Budget des Museums beizutragen. Auf diese Weise wurden die auf die Stadt Köln entfallenden Kosten gemindert und weitere Ankaufsreisen ermöglicht. Bis zum Ende des 1. Weltkriegs trug der Verein 1/6 bis 1/10 der im städtischen Haushalt veranschlagten Mittel bei.

Der 1989 wieder gegründete „Fördererkreis des Museums für Ostasiatische Kunst e.V.“ hat sich die Unterstützung des Museums bei der Erfüllung seiner kulturellen und wissenschaftlichen Aufgaben zum Ziel gesetzt. Die fast ausschließlich aus Spenden und Beiträgen fließenden Einnahmen des gemeinnützigen Vereins werden bis auf minimale Verwaltungsaufwendungen in vielfältiger Weise zum Nutzen des Museums eingesetzt. Neben ideeller Unterstützung der Museumsarbeit, der Veranstaltung von Vorträgen und dem Angebot der (kostenpflichtigen) Studienreisen zu vergleichbaren Instituten im europäischen Ausland leistet der Fördererkreis Beiträge zu Ankäufen, übernimmt Restaurierungskosten, unterstützt die wissenschaftliche Bearbeitung der Museumsbestände und trägt den Gesamtankaufsetat der Museumsbibliothek. Ebenso hat der Fördererkreis 2013 zum 100-jährigen Eröffnungsjubiläum die Kosten der Wiederherstellung des Ehrengrabes der Museumsgründer auf Melaten sowie die Ausgestaltung des Webauftritts des Museums finanziert.

Die Geschicke des Fördererkreises werden ehrenamtlich von einem Vorstand aus sechs Kölner Bürgern unter dem Vorsitz von Michael Oppenhoff geleitet.

Die Mitgliedschaft

Der Fördererkreis des Museums für Ostasiatische Kunst in Köln e.V. ist gemeinnützig. Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags beträgt für natürliche wie auch für juristische Personen 550€. Über den Mitgliedsbeitrag hinausgehende Zuwendungen sind sehr willkommen. Der Fördererkreis stellt entsprechende Spendenbescheinigungen aus. Der Mitgliedsbeitrag wie darüber hinausgehende Zuwendungen sind als Spenden für wissenschaftliche Zwecke steuerlich abzugsfähig. Um den Mitgliedern Gelegenheit zu bieten, ein tieferes Verständnis für die Kunst Ostasiens zu entwickeln, plant das Museum jedes Jahr eine Exkursion zur Besichtigung wichtiger Ausstellungen ostasiatischer Kunst im In- oder Ausland. Bei größeren Sonderausstellungen des Kölner Hauses findet eine Führung für die Mitglieder statt.

Der Bedarf und Verwendung der Mittel

Als Trägerin des Museums für Ostasiatische Kunst leistet die Stadt Köln den Unterhalt des Museums. Aufgrund rückläufiger Steuereinnahmen ist sie jedoch immer weniger in der Lage, Mittel für Neuerwerbungen oder für Sonderausstellungen bereitzustellen. Der 1989 gegründete Fördererkreis des Museums für Ostasiatische Kunst in Köln e.V. hat sich deshalb das Ziel gesetzt, Spitzenwerke der Kunst Chinas, Koreas und Japans für das Museum zu erwerben und damit in der Bundesrepublik Deutschland eine Stätte kultureller Auseinandersetzung mit Ostasien von internationaler Ausstrahlung zu fördern. Der Fördererkreis unterstützt das Museum außerdem bei der Wahrnehmung seiner Vermittlungsaufgaben und sorgt dafür, dass es im internationalen wissenschaftlichen Austausch ein lebendiger Partner bleibt. So beteiligte sich der Fördererkreis an der Finanzierung von Ausstellungskatalogen und richtete 1996 ein Stipendium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein. Die Stipendiaten sind in die Arbeit des Museums eingebunden und beteiligen sich an der Vorbereitung von Ausstellungen und Katalogtexten.

Die dem Fördererkreis des Museums für Ostasiatische Kunst in Köln e.V. zur Verfügung stehenden Mittel dienen ausschließlich dazu, Kunstwerke für das Museum zu erwerben, oder es bei der Wahrnehmung seiner Vermittlungsaufgaben zu unterstützen. Die Verwaltungskosten sind auf ein Minimum beschränkt.

Bitte nutzen Sie für Spenden und Beiträge an den Fördererkreis folgende Kontoverbindung:

Kreissparkasse Köln
IBAN: DE57 3705 0299 0000 4485 94
BIC: COKSDE33XXX

Mitgliedsantrag

Der Fördererkreis des Museums für Ostasiatische Kunst in Köln e.V. freut sich über neue Mitglieder. Sollten Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, so senden Sie uns bitte einfach eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an mok@museenkoeln.de, wir lassen Ihnen dann umgehend unseren Mitgliedsantrag zukommen.

Museum

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag
11–17 Uhr
1. Donnerstag im Monat
11-22 Uhr

Vom 13. bis 17. November 2017 sind die Ausstellungsräume wegen Umbau geschlossen.
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Eintrittspreise

Ständige Sammlung, Teilöffnung:
€ 3,50 / ermäßigt € 2
Freier Eintritt in die Ständige Sammlung  für Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Schulklasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages.
KölnTag am 1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage): Freier Eintritt für alle Kölnerinnen und Kölner.
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Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel: Straßenbahn Linien 1 und 7 sowie Bus Linie 142 bis Haltestelle „Universitätsstraße“
Parkplatz am Museum
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Barrierefreiheit

Das Museum ist Barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden.
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Museum für
Ostasiatische Kunst Köln
Universitätsstraße 100
50674 Köln
Kasse 0221.221-28617
mok@museenkoeln.de
Impressum

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